

Eine Backup-Strategie setzt eine Anwort auf die Frage, welchem Zweck das Backup dient, voraus. Diese kann nur der Nutzer selbst geben.
Man könnte nun argumentieren, mit z.B. stündlichen, vollständigen Backups sei man jeder Situation gewachsen. Das kann jedoch praktisch nicht realisiert werden, denn ein solches Backup lässt sich nicht instantan erzeugen. Außerdem wäre die Datenflut nicht handhabbar.
Umgekehrt ist der Verzicht auf ein eigenes Backup unter Umständen durchaus vernünftig. Selbst wenn man den Provider einmal bemühen muss und dadurch Kosten entstehen, ist das evtl. die bessere Option – je nach Provider.
Möchte man »für den Fall der Fälle« ein einzelnes Backup erstellen, so suggeriert die »FTP-Ansicht unter Windows«, man könne sämtliche Daten auf den lokalen Rechner ziehen und dann beliebig weiter verarbeiten – etwa auf CD oder DVD brennen. Obwohl ein solches Backup besser als kein Backup ist, verdient es den Namen nicht, denn es ist unvollständig und fehlerhaft. (Beim naiven Restore, kann es dann auch schlechter als kein Backup sein.)
Die nächste Frage ist also: Was muss/soll gesichert werden?