Was ist besser: Vektor- oder Pixel-Format?

Die Bilder, die einem gewöhnlich unterkommen, sind alle aus (möglichst kleinen) Bildelementen unterschiedlicher Farbe aufgebaut. Dabei kann das Raster einem Schachbrett entsprechen (TFT-Display etwa). Es kann eine Wabenstruktur haben. Es kann auch aus wenigen gegeneinander verschobenen einfachen Rastern aufgebaut sein (Zeitungsdruck).

Ein solches Bild zu vergrößern, heißt die Pixelzahl (Pixel = picture element) zu erhöhen. Dabei ist die Frage, wo die zusäzlichen Pixel herkommen. Müssen sie per Rechnung erfunden werden, so können dabei offenbar keine zusätzlichen Details entstehen. Die einfachste Berechnung eines doppelt so großen Bildes, dupliziert jedes Pixel in beiden Richtungen, sodass sich effektiv Pixel der vierfachen Fläche ergeben. Damit vergrößert man aber das Raster bis es schließlich mit bloßem Auge sichtbar wird.

Beispiel eines Schmetterlings im Pixelformat.
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Einen anderen Ansatz verfolgt man mit den sogenannten Vektorformaten. Ein Bild wird hierbei aus (einfachen) geometrischen Objekten konstruiert. Ein Kreis (wie ihn etwa der Lichtkegel eine Taschenlampe auf einer Fläche beschreibt) lässt sich in jeder beliebigen Größe darstellen (indem man z.B. die Entfernung der Taschenlampe zur Fläche variiert). Somit besteht zunächt kein Unterschied ob ein kleines oder großes Bild im Vektorformat vorliegt.

Beispiel eines Schmetterlings im Vektorformat (SVG).
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Auf dieser Seite ist tatsächlich kein einziges Bild im Vektorformat zu sehen, denn nach obigem kann der Bildschirm nur Pixel darstellen. Ein Vektorbild wird daher in aller Regel irgendwann in ein Rasterformat konvertiert (gerendert). Aber erst in diesem Moment entscheidet sich, welche Auflösung das Bild hat. Per se hat ein Bild im Vektorformat also eine beliebige Auflösung bzw. Größe. Andererseits benötigt man für ein Bild bestimmter Auflösung eine bestimmte Menge an Details. Eine Bild im Vektorformat setzt sich aus einer bestimmten Menge an Objekten zusammen. Diese Anzahl kann für ein bestimmtes Endformat zu groß (die Fühler des Schmetterlings sind im Bild 1 nicht zu sehen) oder zu klein (Bild 7 etwa könnte mehr Einzelheiten zeigen) sein.

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